SSV Kegler können Auswärts punkten

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Zum letzten Auswärtsspiel der Vorrunde reisten die Kegler des SSV Bobingen zum Tabellenschlusslicht der zweiten Bundesliga, dem KV Hölzlebruck. Der dortige 7:1-Erfolg sieht deutlicher aus, als er tatsächlich war, denn die Siedler setzten sich am Ende hauchdünn mit 3345:3332 Holz durch. Am Start setzte das Team, wie auch schon im Pokalspiel, auf Marius Bäurle und Tobias Jehle. Beide begannen recht verhalten, kamen dann aber immer besser ins Spiel und fuhren beide Punkte gegen ihre Gegenspieler ein. Mit 569:547 Holz (2,5:1,5) bei Bäurle und 572:555 Holz (2:2) zeigten beide sehr ordentliche Ergebnisse auf der schwer zu spielenden Bahn. In der Mittelpaarung legte Julian Bäurle gegen den stärksten Akteur der Hausherren eine Galavorstellung hin und verpasste auf der ersten Bahn nur knapp den Einzelbahnrekord. Nur im Finaldurchgang ließ er etwas Federn und beendete sein Spiel mit 583:576 Holz (2:2) und dem verdienten Mannschaftspunkt. Dietmar Gäbelein fand jedoch zu keinem Zeitpunkt zu seinem sonst so ausgeglichenen Spiel und kam am Ende nur auf magere 506:559 Holz (0:4). So lagen die Siedler vor dem Schlussdurchgang in der Holzzahl zurück, obwohl drei direkte Duelle gewonnen werden konnten. Bernd Herrmann und Alexander Bobinger mussten demnach zumindest den Holzrückstand aufholen, um die Punkte nach Bobingen zu entführen. Bobinger holte sich gleich die beiden ersten Sätze, musste dann aber um seinen Mannschaftspunkt zittern. Mit 547:534 Holz (2:2) war er aber dennoch siegreich. Da Herrmann nach anfänglichen Schwierigkeiten jedoch sein gewohnt hochklassiges Spiel zu Ende brachte und mit guten 569:561 Holz (2:2) ebenfalls seinen Punkt und ein paar Zähler holte, war am Schluss der 7:1-Erfolg perfekt. Nach einwöchiger Pause empfangen dann die Herren des SSV den unmittelbaren Verfolger aus Denkendorf. Wer sich in diesem Spiel durchsetzt, überwintert auf dem zweiten Tabellenplatz der zweiten Bundesliga Süd.

Die zweite Herrenmannschaft scheint das Siegen verlernt zu haben. Bei Gut Holz Eberfing verlor man das vierte Spiel in Folge äußerst knapp mit 3:5 Punkten bei 3261:3294 Holz. Bester Akteur auf Seiten der Siedler war Hans-Peter Gay mit 559 Holz.

Am Schluss zu wenig

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Bobinger Kegler scheiden aus dem Pokal aus

Am vergangenen Wochenende ging es für die Kegler des SSV Bobingen in der dritten Runde des DKBC-Pokals in den Osten nach Mehltheuer. Gegen die Verbandsligamannschaft galten die Siedler, die seit sieben Jahren in der zweiten Bundesliga starten, als klarer Favorit. Doch der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze. Zu Beginn stellten die Gastgeber ihre beiden stärksten Spieler. Mit Marius Bäurle und Tobias Jehle versuchte Bobingen dagegen zu halten und womöglich einen Punkt zu holen. Jehle zeigte ein hochklassiges Spiel in die Vollen, musste aber im Räumen zu viele Federn lassen und den Punkt dementsprechend mit 586:618 Holz (2:2) seinem Gegenspieler überlassen. Bäurles Duell war hart umkämpft und auf überragendem Niveau. Am Ende musste er sich trotz gutem Resultat seinem Gegner mit 622:630 Holz (1:3) geschlagen geben. In der Mittelpaarung wendete sich dann das Blatt Bernd Herrmann zeigte ein ausgezeichnetes Spiel, das er mit der Tagesbestleistung von 635:601 Holz (3:1) gegen seinen Kontrahenten gewann. Auch Gäbelein bewies erneut seine Auswärtsstärke und holte mit souveränen 613:597 Holz (2:2) den Mannschafspunkt für Bobingen. Mit nun ausgeglichenem Punktekonto und einem Holzvorsprung von zehn Kegeln standen die Weichen vermeintlich auf Sieg. Alexander Bobinger und Julian Bäurle kamen aber vor allem im Räumen überhaupt nicht zurecht und verloren Zähler um Zähler. Knapp 50 Kegel Rückstand waren es vor dem finalen Durchgang. Da bei Bäurles Duell theoretisch noch ein Sieg möglich war, wurde er durch Florian Gilg ersetzt. Dieser spielte wie entfesselt und konnte seinem Gegenspieler mit einer 172er-Bahn ganze 50 Zähler abnehmen. Da aber Bobinger auf der anderen Seite wieder Probleme im Räumen hatte, fehlten am Ende fünf Kegel zum erhofften Sieg. Gilg beendete das Spiel mit 582:556 Holz (2:2), Bobinger kam auf 568:609 Holz (0:4). In der Endabrechnung waren die gezeigten 3606:3611 Kegel bei 3:5 Punkten einfach etwas zu wenig für die heimstarke Mannschaft aus Mehltheuer. Es bleibt jedoch keine Zeit die Köpfe hängen zu lassen. Am Samstag geht es für die Siedler in der Liga schon wieder weiter in den Schwarzwald zu den guten Freunden aus Holzlebrück. Hier gilt es wieder etwas Zählbares nach Hause zu bringen, um den zweiten Tabellenplatz in der zweiten Bundesliga Süd verteidigen zu können.

Endlich platzt der Knoten

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Bobinger Kegler zeigen sich durch eine hochklassige Leistung wieder in der Erfolgsspur

Am vergangenen Wochenende empfingen die Bundesliga-Kegler des SSV Bobingen den Tabellennachbarn vom ESV Villingen. In einem einseitigen Kampf gewannen die Siedler schnell die Oberhand und gaben diesen Vorteil bis zum Schluss nicht mehr ab. In der Folge gewannen sie deutlich mit 7:1 Punkten bei hochklassigen 3593:3319 Holz. Am Start zeigte Marius Bäurle Kegelsport vom Feinsten und erzielte mit 648:547 Holz (4:0) ein überragendes Ergebnis. Dietmar Gäbelein hingegen tat sich ungewohnt schwer, siegte aber dennoch souverän mit 551:546 Holz (2:2). Bernd Herrmann wiederholte seine guten Leistungen der letzten Spiele und konnte sich auf den beiden ersten Bahnen bereits uneinholbar von seinem Gegenspieler absetzen. Dass dieser in den letzten beiden Sätzen dann stärker aufkam, ließ Herrmann komplett unbeeindruckt und so beendete er sein Spiel mit sehr ordentlichen 612:547 Holz (3:1). Tobias Jehle auf der anderen Seite startete mit zwei überragenden Bahnen, verlor dann aber etwas den Faden und musste auf der Zielgeraden seinen Kontrahenten noch vorbeiziehen lassen. Mit 564:570 Holz (2:2) stand dennoch ein ordentliches Ergebnis zu Buche. Mit 3:1 Mannschaftspunkten und einem beruhigenden Polster von über 150 Kegel ging das Schlusspaar mit Alexander Bobinger und Julian Bäurle auf die Bahn. Beide fügten sich nahtlos in die Leistung ihrer Mannschaftkollegen ein. Bobinger zeigte diesmal über alle vier Bahnen ein erstklassiges Spiel und kam auf grandiose 622:549 Kegel (4:0). Bäurle hatte lediglich in der zweiten Hälfte kleinere Probleme und blieb deshalb knapp unter der 600er-Marke hängen. Mit 596:560 Holz (3:1) fiel jedoch auch sein Punktgewinn recht deutlich aus. Mit einem Mannschaftsergebnis von rund 3600 Holz waren die Siedler an diesem Tag mindestens um zwei Klassen besser als der Kontrahent. Diesen Aufschwung gilt es in die nächsten Spiele mitzunehmen, um weiter an der Tabellenspitze anzuklopfen.

Die zweite Herrenmannschaft traf am Samstag auf hochmotivierte Gäste von Fortuna Schwabmünchen. Da keiner der Hausherren ein richtiges Ausrufezeichen setzen konnte, ging das Spiel knapp mit 3385:3449 Holz bei 2:5:5,5 Punkten verloren. Sie rutschen dadurch in der Landesliga Süd auf den siebten Tabellenplatz. Die besten Spieler waren Manuel Arndt (583) und Wolfgang Bobinger (578).

Die dritte Herrenmannschaft konnte aus Meitingen einen Punkt entführen und behaupteten damit die Tabellenführung in der Kreisklasse A. Sie erzielten mit 2835:2876 Holz zwar das niedrigere Ergebnis, sicherten sich aber durch vier gewonnene Duelle das Unentschieden. Die besten Spieler waren Stephan Müller (509) und Georg Richter (505).

Keine Punkte für den SSV

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Die Herren der ersten Herrenmannschaft des SSV Bobingen reisten am vergangenen Wochenende zum bis dato Vorletzten der 2. Bundesliga Süd, dem KC Schrezheim. Da die Gastgeber unerwartet stark auftraten, war mit einer insgesamt zufriedenstellenden Leistung dennoch nichts zu holen. Am Start hatte Marius Bäurle Schwierigkeiten seinem Gegner zu folgen. Über die komplette Distanz blieb er unter seinen Erwartungen und musste alle vier Sätze bei 579:630 Holz an seinen Kontrahenten abgeben. Dietmar Gäbelein zeigte sich besser aufgelegt und erzielte mit 627:616 Holz (2:2) erneut den Teambestwert und einen Mannschaftspunkt für Bobingen. Matthias Arnold startete in der Mittelpaarung furios mit einer 178er Startbahn. Im Folgenden musste er aber alle drei Sätze an seinen Gegenspieler abgeben, der mit 632 Kegel den Tagesbestwert stellte. Arnold hielt jedoch mit guten 597 Kegeln dagegen. Bernd Herrmann zeigte erneut seine aufstrebende Form, spielte vier blitzsaubere Bahnen, die er allesamt gegen seinen direkten Gegner gewinnen konnte. Mit 622:552 Holz konnte er den Holzrückstand für die Siedler etwas verkürzen. Da aber Julian Bäurle in der Schlusspaarung die ersten beiden Durchgänge komplett verschlief und auch Alexander Bobinger nur auf seiner Startbahn sein Potential zeigte, stand am Ende eine verdiente, jedoch enttäuschende Auswärtsniederlage zu Buche. Bäurle erspielte sich zwar noch 582:588 Kegel (2:2), Bobinger kam am Ende auf 562:590 Kegel (1:3), einen Mannschaftspunkt konnte jedoch keiner mehr beisteuern. So blieb es am Ende bei der 2:6-Niederlage mit dennoch achtbaren 3569:3607 Holz. Das nächste Spiel am kommenden Samstag findet wieder zuhause gegen den Tabellennachbarn vom ESV Villingen statt. Ab 14:30 Uhr wird dann wieder um zwei wichtige Tabellenpunkte gekämpft.

Auch die zweite Herrenmannschaft konnte von ihrem Auswärtskampf beim SKC Unterthingau nichts Zählbares mit nach Hause bringen. Bis zur Schlusspaarung war das Spiel noch komplett offen mit leichten Vorteilen für den SSV. Einem übermächtigen Schlussduo der Gäste war dann jedoch nichts mehr entgegenzusetzen und so ging das Spiel mit 3:5-Punkten bei 3399:3463 Holz verloren. Die besten Spieler waren Tobias Jehle (586) und Florian Gilg (572).

Erfolgreicher gestaltete die dritte Herrenmannschaft ihr Wochenende. Sie gewannen zuhause gegen die SpG Steppach/Deuringen 3 mit 3022:2926 Holz und 6:2 Punkten. Sie setzten sich durch diesen Sieg sogar an die Tabellenspitze der Kreisklasse A. Bester Spieler an diesem Tag war Georg Richter mit 543 Kegeln.